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Mut zur Emotion


Soeben erfahre ich, dass unser Projekt "Digitaler Humanismus: Wie geht das" in Kooperation mit der HTL Villach vom OEAD ausgezeichnet wurde. Das Projekt liegt schon wieder ein paar Monate zurück, aber ich denke noch öfters an die Begegnungen dort.

Insbesondere zwei Dinge sind "hängen geblieben": 1. das rote Klavier in der Halle, auf dem spielen oder üben darf, wer auch immer Lust und Laune hat und 2. die Aussage eines Schülers und Projektteilnehmers, dass er grundsätzlich auf Autopilot schalte, weil, sobald er Emotion zulasse, er "schon verloren habe".


Persönlich war oder bin ich beeindruckt vom Mut des Direktors, in das technisch geprägte Ambiente ein Klavier zu "importieren". Eine Art "Leerstelle" zu schaffen in einem von Kompetenz und Messung geprägten System. Die Aussage des Schülers lässt mich stark hinterfragen, ob Digitalisierung und KI tatsächlich "an jedem Ort" nötig sind. Vielleicht wollen wir ja auch Räume erhalten und bewahren oder "zulassen", die nicht von oben bis unten vermessen, ausgenutzt und durchkalkuliert sind?


Ich habe bereits inhaltlich über dieses Projekt berichtet, hier geht's zum Beitrag.

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